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Ein Streifzug an einem der schönsten Orte der Stadt!

   Erstellt am 31.12.2017

   Hansestadt Hamburg

   Dominic Lindner

Die Landungsbrücken in Hamburg – Faktencheck

Bau / Fertigstellung: 1907 ( Anleger ) 1909 ( Hauptgebäude )
Länge: Ganze 688 Meter misst der schwimmende Ponton
Highlight: Zugang Alter Elbtunnel ( Kostenlos zu Fuß / Rad )
Freizeit: Ab- & Anlegestelle vieler Hafenrundfahrten
Großevents: Hafengeburtstag & Hamburg Cruise Days
Interessant: Hier steht 1 von 4 deutschen Hard-Rock-Cafes

Das sind die Landungsbrücken in Hamburg – Wichtige Informationen

Die Landungsbrücken – heute ein Ort, den viele mit Hamburg verbinden. Es wird gefeiert, entdeckt und entspannt. Nicht zuletzt sind die Landungsbrücken heute eine der größten Anziehungspunkte und Ausdruck dieser wunderschönen Stadt. Früher… da war das alles anders. Die Landungsbrücken stark von wirtschaftlichem Interesse geprägt. An die heutige Faszination war damals noch lange nicht zu denken… 

So hat damals alles angefangen – Die Geschichte…

Die Landungsbrücken entstanden vor über 170 Jahren aus wirtschaftlichen und sicherheitstechnischen Zielen bzw. Bedenken. Der damals existierende Hafen war zum Großteil aus Holz gebaut. Dies führt mit dem zunehmenden Verkehr der Dampfschiffe, die mit Kohle und Feuer betrieben wurden, zu größer werdenden Bedenken und Problemen. Es war nicht auszuschließen, dass im “Worst-Case” einer der großen Dampfer den gesamten Hafen in Brand setzten würde. Eine Lösung musste her… 

Ein neuer Anleger musste entstehen – Der Bau der Landungsbrücken

1839 war es soweit, der Entschluss gefasst, der Bau einer neuen Anlegestelle, fertiggestellt. Die Geburtsstunde der heutigen Landungsbrücken, der erste Anleger, eine sichere Alternative zur hölzernen Hafenanlage, konnte gefeiert werden. Fortan gab es für die mit Kohle & Feuer betriebenen Dampfschiffe einen Anlegeort, von dem deutlich weniger Brandgefahr ausging. Zugleich ergab sich der Vorteil, dass viel mehr Platz für das Verladen der Schiffe bereitgestellt werden konnte. Da die Elbe allerdings einem mittleren Tidehub von 3.66 Meter ( Unterschied Ebbe & Flut ) unterliegt, musste langfristig eine bessere Lösung her, um den Tidenhub Tag & Nacht ausgleichen zu können. 1907 entstanden die Landungsbrücken in ihrer heutigen Bauweise & Ausführung. Ein mächtiger Stahl-Beton schwimmender “Ponton”, verbunden durch Brücken mit dem Festland, schwimmt und schaukelt heute locker dem Tidehub hinterher und machte das Begehen damit ständig & zu jeder Zeit möglich. Zugleich entstand von 1907-1909 das heutige, aus Tuffstein gefertigte, Abfertigungsgebäude ( 205m Länge ). Dem Wachstum des Hamburger Hafens stand nichts mehr im Wege. Vorerst nicht…

Die nahezu vollständige Zerstörung – Der 2. Weltkrieg

Leider wurden die Landungsbrücken im 2. Weltkrieg während der Operation Gomorrah ( 1943 ) nahezu vollständig zerstört. Erst sehr spät, im Jahre 1953 – 1955 hat man mit dem Wiederaufbau begonnen. Die heutigen Landungsbrücken 2 & 3 wurden als letztes Teilstück erst 1976 fertiggestellt. So gibt es heute die Landungsbrücken 1-10. Jeder normale Mensch würde jetzt 10 Brücken erwarten. Pustekuchen – nicht mit den Hamburgern. Bis heute rätseln viele Unwissende, warum es keine “Brücke 8” mehr gibt, obwohl diese auf historischen Aufzeichnungen definitiv einmal vorhanden war. Es wird vermutet, dass durch die starke Zerstörung im 2 Weltkrieg fortan entweder kein Nutzen für diese Brücke bestand, oder es an finanziellen Mitteln mangelte. 

Die Landungsbrücken erscheinen in neuem Glanz – Die aufwändige Sanierung

Seit dem Jahr 1999 werden die Landungsbrücken stets saniert, oder Instand gehalten. Letztlich kam auch das zwischenzeitlich große Mammutprojekt zu seinem Ende. Als letzte der gesamt 9 zu sanierende Brücken, wurden die Brücken 6, 9, und 7 erneuert. Dabei ist Brücke 7 ein kompletter Neubau. Eine Sanierung hätte sich laut Experten wohl nicht mehr gelohnt und wäre deutlich teurer geworden. Mehr als 14 Mio. Euro gab die Stadt Hamburg für die Schönheitskur aus. Ebenfalls wurde die wunderschöne Tuffstein-Fassade der Landungsbrücken von 2009-2011 aufwendig saniert. Zusätzlich wurde der Pegelturm mit seinen großen Uhren & Pegelständen ( zeigt den Pegelstand & Uhrzeit an ) im Jahre 2009 saniert. Fortan gab es selbstverständlich immer wieder Sanierungen & Ausbesserungen an den Landungsbrücken. 

Die Landungsbrücken in der heutigen Zeit – Ein Tourismusmagnet

Heute sind die Landungsbrücken ein absoluter Tourismusmagnet und eine der schönsten Orte der Stadt. Jedes Jahr kommen viele Millionen Menschen an die Landungsbrücken und lassen sich eine frische Brise Hamburger Nordluft durch die Haare wehen. Aber auch für Hamburger sind die Landungsbrücken immer wieder ein tolles Erlebnis. Die Nähe zum Wasser, das maritime Flair, die verschiedenen Schiffe, eine kleine Rundfahrt mit den Hafenfähren und ein bisschen der Geruch alter Hafentage. Wir finden – einfach klasse & einen Besuch wert! 

Informationen zu umliegenden Attraktionen, wie den Elbtunnel, Museumsschiffe, Docks von Blohm & Voss etc., finden Sie etwas weiter unten.

Attraktionen an den Landungsbrücken – Unsere Angebote

BLOG 1-stuendige Hafenrundfahrt Hamburg
BLOG XXL Hafenrundfahrten Hamburg
BLOG Abendliche Lichterfahrt Hamburg

Die Landungsbrücken in Hamburg – Anreise- und Parkmöglichkeiten

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S-Bahnen: S1 / S2 / S3 
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U-Bahn: U3 – “Die gelbe U-Bahn”
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BUS: Bus 112 ( direkt neben der S-Bahn Station )
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StadtRad Hamburg: Ca. 30 StadtRad-Plätze
Auto Icon Blog
Parkplätze: Direkt an den Landungsbrücken, als auch hinter dem Alten Elbtunnel. Leider nur sehr wenige, weswegen Sie Ihr Auto ggf. etwas außerhalb parken sollten. 

Freizeit & Erlebnis an den Landungsbrücken – Spannende Orte & Aktivitäten

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